Professionelles Direktmarketing

Das Blog zum Buch

Mai 2nd, 2008

6. Hamburger Affiliate-Stammtisch am 20. Mai 2008 im Sausalitos

Die ersten sonnigen Tage sind da und voller Vorfreude möchten die Hamburger Online-Marketing-Agenturen PNM Pütz Neue Medien und eprofessional Euch für den nächsten Hamburger Affiliate Stammtisch einladen.

Den Stammtisch haben wir auf den Abend des Online Marketing Forums in Hamburg gelegt, damit Zugereiste beide Events miteinander verbinden können.

Der Stammtisch findet an dem bekannten und bewährten Ort im Sausalitos statt.

Wann?
Am Dienstag, den 20. Mai 2008

Uhrzeit?
Ab 19 Uhr

Wo?
Im Sausalitos Hamburg
(Fischertwiete 2 / Burchardplatz; Im Chile Haus B; 20095 Hamburg)

Jeder, der sich für Online-Marketing im Allgemeinen und natürlich Affiliate-Marketing im Speziellen interessiert, ist wie immer herzlich eingeladen.

Auch dieses Mal hat sich eine Vielzahl an Sponsoren bereit erklärt, Kosten für die Getränke zu übernehmen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei diesen Sponsoren:

                 

                   

        

Um Euer kommen anzukündigen, könnt Ihr wie immer die Terminfunktion von xing nutzen oder auch direkt eine Mail an uns schreiben.

Eine Anmeldung ist allerdings nicht zwingend erforderlich und wir freuen uns selbstverständlich auch über spontane Stammtisch’ler und mitgebrachte Gäste.

Wir hoffen, dass wir zusammen wieder einen netten und informativen Abend verbringen und freuen uns auf Euer kommen.

Schon mal zum Vormerken:
Die weiteren Affiliate Stammtische dieses Jahr
21. August 2008          (Hamburger Affiliate-Stammtisch goes Stadtpark)
05. November 2008    (der letzte für dieses Jahr)

Solltet Ihr noch Fragen haben, könnt ihr Euch selbstverständlich jederzeit an uns wenden.

Dennis Petersen
PNM Pütz Neue Medien GmbH
eMail: d.petersen@pnm-hamburg.de
Telefon: +49 (0) 40 / 85 17 13 – 48

Kai Matzdorf
eprofessional GmbH
eMail: KMatzdorf@eprofessional.de
Telefon: +49 (0) 40 / 399 278 - 227

Mai 2nd, 2008

Mehrere URLs bei affilinet in einem Konto verknüpfen

Grundsätzlich lässt sich bei einer affilinet-Anmeldung ja eigentlich nur eine “richtige” Werbefläche pro User anlegen. Zusätzliche Werbeflächen lassen sich nur anlegen, wenn sie thematisch zur Haupt-Werbefläche passen.

Etwas versteckt in den FAQ beschreibt affilinet, wie sich die verschiedenen Accounts so verknüpfen lassen, dass sie bei affilinet zu einem Account zusammengefasst werden. Dazu müssen die Accounts die gleichen Einträge bei den persönlichen Daten aufweisen. Als verlinkt gelten alle Accounts mit gleicher/m

  • Email-Adresse
  • Passwort
  • (Firma)
  • Vorname
  • Name
  • Straße
  • PLZ
  • Ort
  • (Umsatzsteuer-Nachweispflicht)

Diese Anpassungen können auch nachträglich vorgenommen werden. Beim nächsten Login stehen dann die Auszahlungsinformationen aller Konten in jedem Account zur Verfügung.

April 1st, 2008

Google AdWords Editor unter Linux nutzen

Der AdWords Editor von Google ist gerade für die Verwaltung großer Kampagnen ein sicher unverzichtbares Tool. Leider steht es im Moment nur für Windows und Mac zum Download zur Verfügung.

Die Google-Entwickler haben zwar angekündigt, in naher(?) Zukunft weitere Betriebssysteme - insbesondere Linux - zu unterstützen, aber bis dahin kann noch einiges Wasser die Elbe hinunterfließen. Wer nicht solange warten möchte, kann die Windows-Variante des AdWords-Editors ohne große Umstände auch jetzt schon unter Linux nutzen. Möglich ist das mit dem Software-Paket WINE, das den Einsatz von vielen Windows-Programmen - und eben auch vom AdWords-Editor - direkt unter Linux ermöglicht.

Die Installation besteht aus zwei einfachen Schritten und ist auch für Nicht-Linux-Profis leicht nachzuvollziehen:

1. Installation von WINE
Sollte WINE noch nicht installiert sein, lässt sich das Paket über die jeweilige Paketverwaltung (YaST bei OpenSuse) leicht mit wenigen Klicks bzw. einem Befehl installieren.

2. Installation des AdWordsEditors
Nach dem Herunterladen der Windows-Version des AdWords-Editors wird die Installation direkt an der Kommandozeile in dem Verzeichnis gestartet, in das das Programmpaket von Google heruntergeladen wurde. Admin-Rechte sind dazu nicht erforderlich, man kann die Befehle als normaler User ausführen:

wine /i paketname.msi
Dann startet die “normale” Installationsroutine des AdWords-Editors wie von Windows bekannt. Nach der Installation lässt sich der Editor - KDE vorausgesetzt - über das Programm-Menu öffnen. Ist es dort nicht zu finden, lässt es sich im Verzeichnis ~/.wine/drive_c/Programme/google/Google AdWords Editor durch Eingabe von
wine adwords_editor.exe
auch direkt von der Kommandozeile starten.
Mai 7th, 2007

Neukundengewinnung im Ausland – ein Interview mit Thomas Nagel

Die Internationalisierung der Wirtschaft bietet auch kleinen und mittelständischen Unternehmen große Chancen. Im Interview mit Thomas Nagel vom Competence Center Internationales Direktmarketing der Deutschen Post AG erfahren Sie, was es beim Direktmarketing in ausländischen Märkten zu beachten gilt.

Ein Interview mit dem IM Forum des Direktmarketing Magazins

Viele Direktmarketer richten ihren Blick mittlerweile über die Grenzen, um Neukunden zu gewinnen. Welche strategischen Herausforderungen bringt eine internationale Expansion mit sich?

Man kann das nicht generalisieren. Bei Großunternehmen geht es oft um strategische Gründe, bei mittleren Unternehmen überwiegen eher die kommerziellen. Allerdings machen sich viele Unternehmen am Anfang einer Expansion zu wenige Gedanken. Erst nach einer genauen Analyse des Heimatmarktes sollten sich Unternehmen an einen neuen Markt wagen. Es gilt, Fragen zu beantworten wie: Wie viel muss ich in meinem Ursprungsmarkt für die Neukundengewinnung investieren? Wann amortisiert sich der Aufwand? Kommen wir auch in dem fremden Markt mit diesen Parametern aus? Zum Beispiel mit anderen Gewichtsspezifikationen oder Portostaffeln.

Die Preiskomponenten müssen dann mit dem Heimatmarkt abgeglichen werden (z.B. Portopreise, Preise für Adressen). Beispiel: Wenn eine Postwurfsendung in Frankreich billiger als hier ist, sollte man sie in die erste Staffel einbeziehen. Grundsätzlich gilt: Erst einmal so wenig wie möglich anpassen. Allerdings muss man hier auch bremsen: Was zu Hause klappt, muss im Ausland nicht automatisch auch klappen. Vielmehr stellen sich Fragen wie: Muss die gestalterische Linie geändert werden? Lässt sich das bisherige Nutzenversprechen auf den neuen Markt übertragen? Und wie steht’s um die Verfügbarkeit bzw. Qualität von Adressen?

Besonders schwierig ist eine Expansion im B-to-B-Bereich, da dieser Markt sehr heterogen ist. Hier braucht es eindeutig Spezialisten für den bestimmten Bereich. Im B-to-C-Bereich ist es einfacher. Ihre ersten Schritte in neue Märkte sollten Unternehmen in nahegelegenen Ländern machen wie Österreich, Schweiz, Benelux oder Skandinavien. Bei Märkten auf anderen Kontinenten braucht man jemanden, der sich dort sehr genau auskennt. Hier sollte man am besten eine Kooperation anstreben. Allerdings ist es schwer, in diesen Märkten Allrounder zu finden.

Sie haben das Thema Adressen bzw. Zielgruppen angesprochen. Was würden Sie Unternehmen hier raten?

Zielgruppengenauigkeit ist unter kommerziellen Aspekten nicht sinnvoll, weil die Kosten für enge Zielgruppen steigen. D.h. im ersten Schritt sollten die expandierenden Unternehmen die Zielgruppe nicht zu eng fassen, da diese teurer im Angang ist. Die Mehrkosten solcher engen Zielgruppen werden in der Regel nicht durch höhere Response ausgeglichen. Lieber sollten Unternehmen höhere Streuverluste in Kauf nehmen bei niedrigeren Kosten. Hinzu kommt, dass nicht jedes Land die gleichen Möglichkeiten der Segmentierung bietet, wie wir sie aus Deutschland kennen.

Kleine Märkte lassen sich den Zugang zu den Zielgruppen bezahlen. Je kleiner der Markt, desto schwieriger wird es. In großen Ländern hat man dem gegenüber eine Vielzahl an Adressanbietern bzw. Medien zur Auswahl.

Worauf gilt es rechtlich zu achten?

Die rechtlichen Gegebenheiten sind in den umliegenden Ländern vom Grundprinzip her ähnlich. Teilweise gibt es aber doch gravierende Unterschiede. So regelt z.B. in Großbritannien die ASA (Advertising Standard Authority) die Einhaltung bestimmter Standards. Im Vorfeld der Kampagne ist eine Prüfung erforderlich und eine Freigabe einzuholen. Dies ist vor allem dann zu beachten, wenn eine freizügige Werbung nackte Haut zeigt. Hier kann es sogar zu einem Verbot kommen.

Grundsätzlich sollten man sich einen spezialisierten Anwalt suchen. Allerdings wird der sich im Zweifelsfall immer aus den Rechtsstandpunkt zurückziehen. Deshalb muss man sich als Marketer die Frage stellen: Welches Risiko bergen Aktionen im Grenzbereich? Unternehmen sollten etwas wagen, aber das Risiko vorher kalkulieren. Denn was in Deutschland mit einer Abmahnung erledigt ist, kann in anderen Ländern zu einer Klage führen. Dieses Risiko muss man abschätzen.

Viele Marketer richten ihren Blick nach Osteuropa? Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Die Chancen und Risiken müssen sehr genau abgewogen werden. Nach unseren Standards sind diese Länder wenig gesättigte Märkte mit einem großen ungenutzten Konsumpotenzial. Die Menschen haben ein Nachholbedürfnis und sind Werbung gegenüber sehr aufgeschlossen.

Allerdings ist dort der Umgang mit Direktmarketing nicht so ausgeprägt wie hier. Die osteuropäischen Länder sind ein jungfräulicher Markt, auf dem viel Schindluder getrieben wird. Seriöse Anbieter leiden unter solchen unseriösen Praktiken und haben mit Vorbehalten zu kämpfen, z.B. gegen Mailorder. Weitere Problemstellungen neben einer anderen Währung: Wie bezahlen die Leute? Wie hoch ist das Haushaltseinkommen?

Meiner Ansicht nach bereitet sich Osteuropa erst auf die EU vor. Als Unternehmen wäre ich im Moment vorsichtig. Wenn sich das fremde Unternehmen allerdings das Know-how eines etablierten Anbieters zu Nutze machen kann, dann bietet eine Expansion durchaus Chancen.

Vielen Dank für das Gespräch.

April 27th, 2007

Erfolgreiches Responsehandling

…so machen es die Profis!

Für einige Unternehmen gilt eine Direktmarketing-Aktion als erfolgreich und abgeschlossen, wenn eine große Menge an Antwortkarten zurückkommt. Doch wenn dieser Response nicht effizient, genau und rasch beantwortet und bearbeitet wird, verpufft das Interesse der Reagierer schnell. Und einen verlorenen Kunden wieder zurückzugewinnen ist bekanntlich wesentlich schwerer als einen neuen zu gewinnen.

Ein gute Responsebearbeitung macht hingegen aus Interessenten Kunden und aus Kunden Stammkunden.

Gute Planung als Erfolgsfaktor

Das Management der Reaktionen beginnt bereits bei der Planung einer Mailing-Kampagne. Es ist sinnvoll, schon vor dem Versand abzuschätzen, wie hoch das Interesse sein wird, damit bei Eintreffen der Antwortkarten genügend geschultes Personal zur Beantwortung der Anfragen verfügbar ist und alle Informationsbroschüren, Kataloge und Produkte in ausreichender Anzahl vorhanden sind.

Alle Mitarbeiter des werbenden Unternehmens müssen informiert und geschult sein, denn Kunden suchen sich oft die verschiedensten Reaktionskanäle. Es gibt kaum etwas Peinlicheres, als wenn ein Interessent auf einen nicht informierten Mitarbeiter stößt.

Um die Art der Kontaktaufnahme des Kunden zu lenken, ist es ratsam, im Mailing genau zu vermerken, was der Empfänger zu tun hat: z.B.: eine Antwortkarte ausfüllen, eine Gratis-Hotline anrufen,….

Über den Erfolg und Misserfolg eines Mailings entscheidet maßgeblich das Response-Element. Je auffälliger das Response-Element gestaltet ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wahrgenommen wird und je einfacher und weniger aufwendig die Antwortmöglichkeiten sind, desto eher wird das Angebot genutzt. Besonders vorteilhaft ist es, den Kunden sein bevorzugtes Medium wählen zu lassen, indem man sowohl die Website, zum ansehen weiterer Informationen, angibt als auch Telefon, Fax und Email.

Gerade bei internationalen Aktionen ist es wichtig, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Beachten Sie daher, dass sich der Empfänger des Mailings vor einer Bestellung bei einem fremden/neuen Anbieter folgende Fragen stellt, die in Ihrem Mailing beantwortet werden sollen:

  • Was löse ich mit meiner Antwort aus?
  • Welches Risiko gehe ich ein?
  • Wie erhalte ich das Angeforderte?
  • Welche Kosten entstehen mir durch die Zusendung?
  • Wie bezahle ich?
  • Was bekomme ich?
  • Muss ich unterschreiben?
  • Was wird mit meinen Daten gemacht?

Attraktive Responseverstärker, wie Gewinnspiele und Zugaben, die nicht auf die Zielsetzung des Mailings abgestimmt sind, erhöhen zwar die Quantität der Reagierer aber vermindern zugleich die Qualität. Kurzfristig erhalten Sie vielleicht mehr Antworten, ein großer Teil interessiert sich aber nur für das „Goodie“ und trägt nicht zu ihrem Unternehmenserfolg bei.

Responseziele vor einer Aktion festlegen

Das Ziel einer Kampagne sollte vor dem Versand definiert werden. Dieses sollte nicht nur quantitativ festgelegt sein, man sollte sich vielmehr auch Gedanken darüber machen, was kommuniziert werden soll, welche weiteren Informationen von den Empfängern abgefragt werden sollten,…

Jedes Unternehmen, das langfristig erfolgreich sein will, benötigt spezifische Informationen über seine Interessenten, Kunden und Lieferanten. So können Prozesse zielgerichtet und effizient ablaufen.

Eine gute Kundendatenbank enthält u.a. Informationen wie:

  • Welche Werbeaktivität war bei welcher Zielgruppe am erfolgreichsten?
  • Preis pro Reagierer bei jeder Mailingaktion/Coupon-Anzeige
  • Retourenquoten
  • Aufteilung der Kunden nach Bestellvolumen (A,B,C Segmentierung)
  • Erinnerung an regelmäßige Kontaktaufnahme mit Kunden
  • Informationen, wie: Welche Kunden sprechen auf welche Art von Mailings besonders an (Sonderangebote,…)
    Welche Zahlungsmoral haben meine Kunden
  • Evaluierung, warum bestimmte Kunden nicht mehr kaufen, oder lange nicht gekauft haben
  • Geburtstage von Kunden

Die Direktmarketing-Experten der Deutschen Post Global Mail sind Ihnen gern bei dem Aufbau einer effizienten Kundendatenbank behilflich.

Reaktionsschwellen abbauen

Neben den klassischen Responseverstärkern, wie etwa das Vorfrankieren und Vorpersonalisieren der Responsekarten, gibt es bei internationalen Kampagnen zusätzliche Barrieren, die es zu überbrücken gilt, um den Empfänger zum Reagieren zu bewegen. Die Bereitschaft, bei einem fremden und „noch dazu“ ausländischen Unternehmen zu bestellen, ist von Haus aus geringer.

Das Competence Center der Deutschen Post Global Mail baut auf Wunsch für ausländische Unternehmen, die in Deutschland Fuss fassen möchten, eine Infrastruktur auf und zwar so, dass Kunden in Deutschland den Eindruck haben, sie hätten es mit heimischen Unternehmen zu tun. So kann ein Unternehmen ohne Niederlassung trotzdem deutsches Know-how und Marktnähe genießen.

Februar 6th, 2007

Willkommen beim Professionellen Direktmarketing!

Das Buch “Professionelles Direktmarketing, das Praxisbuch mit Online-Marketing”, erschienen in der Reihe “Beck-Wirtschaftsberater im dtv”, bringt Ihnen das Wichtigste, was es über Direktmarketing und speziell Online-Marketing zu sagen gibt. Im Inhaltsverzeichnis können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Vielleicht besitzen Sie das Buch bereits und interessieren sich für das Angebot der Autoren, Ihnen bei von Ihnen zu bestimmenden Problemen mit Rat & Tat zur Seite zu stehen. Wenn Sie das Buch noch nicht haben, erhalten Sie hier die Möglichkeit der Direktbestellung. Das verschafft Ihnen einen überraschenden geldwerten Zusatznutzen.

>Mit dem Blog wollen wir, die Autoren, den abgedeckten Themenbereich aktuell begleiten, Zusatzinformationen und Korrekturen veröffentlichen und mit Ihnen, dem Leser, in Kontakt treten.

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Thomas Nagel
Uwe Neumann
Helge Cramer